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Aug
03

War Räumung notwendig?

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Die Räumung der Zelte verlief ruhig. Foto: glux

Wegen einer Unwetterwarnung wurde der Villacher Kirchtag Mittwochabend für rund eine Stunde „unterbrochen“.

Polizei und Sicherheitskräfte räumten den Rathausplatz und die Zelte, die meisten Besucher suchten Schutz in Lokalen. Die Aktion verlief ruhig – abgesehen von den im Wind wackelnden Kirchtagsherzen, Fahnen und Zeltplanen. Nach einer Stunde Pause durfte (umso ausgelassener) weitergefeiert, aber auch diskutiert werden: War die Räumung notwendig?

Ja.

Rund um Villach hat es tatsächlich gehagelt, sogar Bäume sind durch den Sturm umgestürzt. Unwetterzellen lassen sich eben nicht auf den Meter genau vorhersagen – Veranstalter und Polizei haben im Interesse der Sicherheit der Kirchtagsbesucher gehandelt.

Sturm über der Kirchtagsstadt. Foto: glux

Sturm über der Kirchtagsstadt. Foto: glux

Das ungekürzte Presse-Statement des Villacher Kirchtags von Mittwochabend:

Aufgrund der Informationen der ZAMG für Villach (Unwetter mit Sturmspitzen bis zu 70 km/h und Hagel) wurde am Mittwoch, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, der Sicherheitsstab einberufen. Um 18.45 Uhr wurde gemäß des umfangreichen und mit allen Behörden akkordierten Sicherheitskonzeptes, das auch Vorsichtsmaßnahmen bei extremen Wettereignissen einschließt, eine vorübergehende Unterbrechung der Veranstaltung einvernehmlich entschieden.

Die Veranstaltung wurden nicht abgesagt, sondern nur vorübergehend unterbrochen. Alle Besucher wurden zum Verlassen des Veranstaltungsgeländes aufgefordert. Das Parkhotel und das Congress Center wurden als „sichere Häfen“ geöffnet. Während des Unterbrechung gab es im Veranstaltungsgelände zwei verletzt Personen, wobei nach derzeitigem Wissensstand die Verletzungen nicht mit dem Unwetter im Zusammenhang stehen.

Nach Information der ZAMG gab es in Villach Windspitzen von bis zu 68 km/h.

Wir danken allen Besuchern für ihr vorbildliches Verhalten. Der Dank gilt auch allen Einsatzkräften, insbesondere den Blaulichtorganisationen.

Georg Lux