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Jun
08

Neues Leben in der alten Burg

Die Hütte wird rund 200 Sitzplätze haben. Foto: Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Die Hütte hat 200 Sitzplätze. Foto: Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Die legendäre St. Veiter Genusswiesn übersiedelt in der Kirchtagswoche erstmals nach Villach.

Weil sich Zeiten und Rahmenbedingungen ändern, hat sich der Ruderverein 2015 vom Kirchtag verabschiedet. Im Vorjahr war der Innenhof der historischen Villacher Burg, den der Verein immer „bewirtschaftet“ hat, erstmals seit Jahrzehnten nicht mehr Teil des Festgeländes. Heuer kehrt dort neues Leben ein: mit Taupes Genusswiesn.

Der Name täuscht. Bei der Genusswiesn handelt es sich um keine grüne Rasenfläche, sondern um eine urige, zehn mal zehn Meter große Altholzhütte mit rund 200 Sitzplätzen, deren Heimat normalerweise der St. Veiter Wiesenmarkt ist (daher der Name „Wiesn“ und das fehlende e, das in der Herzogstadt offenbar Tradition hat). Beim Wiesenmarkt gilt sie als eine der allerersten Adressen, was kreative Kärntner Kulinarik betrifft. „Das wollen wir auch am Villacher Kirchtag bieten“, verspricht Gastronom Harald Taupe. Dazu gehört zum Beispiel eine besonders coole Kärntner Weinbar in und an einem alten Steintrog.

Noch zwei wesentliche Informationen:

  • Tische können reserviert werden (was man – aus meiner Erfahrung beim Wiesenmarkt – auch nutzen sollte).
  • Zahlungen mit Bankomat- und Kreditkarte sind möglich.
Georg Lux