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Jul
13

Neues Gesicht

Von links: Model Kathrin Gelbmann, Großbauer (und ihr "Chef" beim Kirchtagsladen) Franz Teppan, Plakat, Kirchtagsverein-Obmann Richard Pfeiler. Foto: Verein Villacher Kirchtag

Nun ist das Geheimnis gelüftet: Vom neuen Plakat für das Villacher Fest der Feste lacht Kirchtagsladerin und Faschingsprinzessin Kathrin Gelbmann.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Frau Kollmann hat als Werbeträgerin für den Villacher Kirchtag – wie hier schon exklusiv verraten – nach fast 60 Jahren ausgedient. Beerbt wird sie von Kathrin Gelbmann: Die 20-Jährige ist nicht nur amtierende Faschingsprinzessin, sondern auch Kirchtagsladerin und war zuvor Ferialpraktikantin im Kirchtagsbüro. Vom neuen Kirchtagsplakat, das der Villacher Grafiker Wolfgang Eder gestaltet hat, lacht sie natürlich in der traditionellen Gailtaler Tracht, die sie beim Kirchtagsladen trägt. „Für mich ist es eine große Ehre, auf dieser Art und Weise für dieses einzigartige Fest werben zu dürfen“, ist die Studentin stolz.

Das Plakat für den 69. Villacher Kirchtag

„Der Villacher Kirchtag zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. In den vergangenen Jahren haben ihn vor allem die Jugendlichen wiederentdeckt, für die wir zum Beispiel mit dem Facebook-Kirchtag auch eigene Schwerpunkte setzen“, sagt Richard Pfeiler, der Obmann des Vereins Villacher Kirchtag. „Dem wollen wir mit dem neuen Plakat Rechnung tragen, das in den kommenden Tagen in ganz Kärnten Lust auf einen Besuch in der Draustadt machen wird.“ Das Sujet soll verdeutlichen, wie Villach den Kirchtag feiert, so Pfeiler. „Wir holen unser Brauchtum nicht aus dem Museum, sondern pflegen es zeitgemäß und weltoffen.“

Gruppenbild mit Dame: Eder, Pfeiler, Gelbmann, Teppan, Kirchtagsgeschäftsführer Joe Presslinger. Foto: Verein Villacher Kirchtag

Zurück zu Kathrin: Mit großer Freude erinnere ich mich an ihre Entführung als Faschingsprinzessin, die ich damals aktuell hier im Blog dokumentiert habe. Durch ihre langjährige Erfahrung als Kirchtagsladerin hatte sie ihre Kidnapper, eine Gruppe vorlauter Altprinzen, innerhalb kürzester Zeit nicht nur um den Finger gewickelt, sondern, wie man auf gut Kärntnerisch sagt, auch „angesaftelt“. 😉

Apropos Kärntnerisch: Supa sympathisch is, doss am neien Plakat in Mundort zum Kirchtag einglodn werd. Weita so!

Georg Lux