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Aug
07

Die Männer von Heather Mills

Heather Mills am Villacher Kirchtag. Foto: Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Das Model ließ es am Samstag noch beim Szene-Kirchtag krachen – in Begleitung von Heimo Vorderegger und Franz Koloini . . .

Neo-Kärntnerin Heather Mills hat ihren ersten Besuch am Villacher Kirchtag sichtlich genossen. Ausklingen ließ sie ihn in der Nacht zum Sonntag beim Szene-Kirchtag am Kaiser Josef-Platz, wo man nicht nur die schöne Britin, sondern auch ihre männlichen Begleiter gespannt beäugte. Es waren dies Ex-Fußballprofi Heimo Vorderegger und der lange Zeit in unterschiedlichen Funktionen medial präsente Franz Koloini (Landes-Protokollchef, Kärnten Werbung, SK Austria Kärnten).

Vorderegger und Mills verbindet ein gemeinsames Schicksal: Bei einem Motorradunfall im Vorjahr hat der Fußballer den rechten Unterschenkel verloren. Und Koloini? „Der schöne Franz“, wie man ihn nennt, hat eine Verbandelung mit Mills schon mehrmals empört dementiert. Er dürfte im Moment wirklich andere Probleme haben:

Der in der Haider-Ära schnell aufgestiegene und danach steil abgestürzte „Mann für alle Fälle“ muss sich im Herbst wegen des Verdachts der Geldwäsche vor Gericht verantworten. Es geht – wie bei Uwe Scheuch – um die Vermittlungen von Staatsbürgerschaften für Russen. Als Gegenleistung sollen sie die glücklosen Fahrversuche von Patrick Friesacher in der Formel 1 gesponsert haben. Aus persönlichem Ehrgeiz darf ich anmerken, dass ich mir einst in der Kleinen Zeitung die Finger darüber wund geschrieben habe. Friesachers Auto zierte der Kärnten Werbung-Schriftzug, aber der damalige Kärnten Werbung-Chef Werner Bilgram (ebenfalls ein Haider-Mann) bestand darauf, nicht zu wissen, woher die Millionen dafür stammen. Spät, aber doch macht das jetzt endlich die Justiz . . .

Aber zurück zum Kirchtag und in die Gegenwart: Ich muss mich entschuldigen. Vor einigen Tagen habe ich hier im Blog Details über die neue Band beim Szene-Kirchtag, die „Life Brothers“, versprochen. Leider ist sich diese Story nicht ausgegangen. Aber am Kaiser Josef-Platz war es zum Glück auch so gedroschen voll. Ich gelobe Besserung und einen schönen Bericht im kommenden Jahr.

Georg Lux